Die GHG Würzburg freut sich, im Rahmen der grünen Campustour Kai Gehring, MdB und hochschulpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, in Würzburg begrüßen zu dürfen. Am Montag, den 18. Mai wird er um 20.00 Uhr eine Vortrag mit dem Titel “Bologna-Prozess – Schritt in die Welt oder ins Abseits?” im Festsaal über der Burse am Studentenhaus halten.
Die grüne Campustour findet anfang des Semesters unter dem Titel “Wissen was wirkt” mit dem Schwerpunktthema Europa statt. Veranstalter sind Campusgrün Bayern, der Landesverband Grüner Hochschulgruppen, und die Petra-Kelly-Stiftung. Die Campustour ist Teil eines bundesweiten Projekts der Heinrich-Böll-Stiftung und zahlreicher Grüner Hochschulgruppen in ganz Deutschland.
Kurz vor der Europawahl im Juni werden an fast allen bayerischen Universitäten Vorträge, Diskussionen und andere Aktionen rund um das Thema Europa veranstaltet. Ziel ist es dabei, die bayerischen Universitäten als Ort der politischen Debatte zu stärken. Genauso wichtig ist aber auch, die Öffentlichkeit möglichst wirkungsvoll darauf aufmerksam zu machen, dass insbesondere die kommenden Generationen von Fragen, die auf europäischer Ebene diskutiert und entschieden werden, betroffen sind.
Die Themen der Tour sind vielfältig, von Außenpolitik über Fragen der Globalisierung und des Bolognaprozesses bis hin zu Fragen zur Zukunft der Europäischen Union. Prominente Referenten wie Sven Giegold, Gründungsmitglied von Attac, und Barbara Lochbihler, der ehemaligen Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, haben ihre Teilnahme an der Tour bereits zugesagt.
Nach Würzburg wird Kai Gehring kommen. Sein Vortrag zum Thema Bologna-Prozess wird sich unter anderem mit den Fragen beschäftigen, ob wir mit dem Bologna-Prozess den Herausforderungen des globalisierten Zeitalters gewachsen sind? Welche Verbesserungen aber auch Probleme sich für Studierende mit der Einführung von Bachelor und Master ergeben? Wächst Europa dadurch bildungspolitisch wirklich weiter zusammen oder gerät Deutschland durch die überstürzte Einführung ins Abseits und bleibt nicht mehr konkurrenzfähig?
Am Sonntag, den 17. Mai 2009, laden die Würzburger Grünen ab 11 Uhr (Einlass 10:45 Uhr) zu Filmmatinee im CinemaxX mit der bayerischen Spitzenkandidatin zur Europawahl Barbara Lochbihler zu dem Film “Anansi – Der Traum von Europa”. Barbara Lochbihler, die nach dem Film zur Diskussion zur Verfügung steht, war von 1999 bis 2009 Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International und kandidiert auf dem sicheren fünften Platz der Grünen Bundesliste zur Euroawahl. Der Film “Anasi – Der Traum von Europa” handelt von einer Gruppe von Westafrikanern, die sich auf den Weg von Afrika nach Europa machen, in der Erwartung, wirtschaftlicher Not und politischer Verfolgung im Heimatland entgehen zu können und auf dem Kontinent der Hoffnung das Glück zu finden, das ihnen die Satellitenprogramme vorgaukeln.
Der Eintritt beträgt auf allen Plätzen 5 Euro
Oberbürgermeister Rosenthal im Gespräch mit den Grünen aus Trutnov
Am 9. Mai ist „Europatag“. Er wird europaweit gefeiert und erinnert an die „Schumann-Erklärung“ vor 49 Jahren, die den Grundstein der heutigen Europäischen Union gelegt hat. Aus diesem Anlass laden die Grünen in Würzburg Stadt und Land zu einem Irish Folk Konzert ein. Um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) spielt die die Black Velvet Band im Felix-Fechenbach-Haus Musik von der GRÜNEN Insel. Die Band ist für ihren unverwechselbaren Irish Folk seit 22 Jahren im Würzburger Raum und weit darüber hinaus bekannt.
Die Würzburger Grünen feiern mit ihren Grünen Freunden aus Trutnov (Trautenau) in Tschechien, Würzburgs neuer Partnerstadt. Gemeinsam wird das Zusammenwachsen Europas gefeiert. Durch gegenseitige Besuche
pflegen die Grünen aus Trutnov und Würzburg die neue Partnerschaft. Die Gäste aus dem Riesengebirge sind vom 8. bis 10. Mai in Würzburg. Auf ihrem Besuchsprogramm stehen neben Sehenswürdigkeiten vor allem
Kontakte. So sollen Bande geknüpft werden zwischen Jugendlichen, Schulen und Vereinen in den Bereichen Musik und Kunst, um den Grundstein für zukünftigen Austausch zu legen.
Groß ist das Interesse an der Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und der tschechischen Republik. So wird die politische Lage im jeweiligen Nachbarland und die am 7. Juni bevorstehenden
Europawahlen genügend Gesprächsstoff bieten. Da den Trutnover Grünen auch die Kenntnis der konfliktbeladenen deutsch-tschechischen Vergangenheit wichtig ist, steht unter anderem ein Besuch der
Riesengebirgsstube und des Trautenauer Kriegerdenkmals im Husarenwäldchen auf dem Programm.
Schön wäre es, so die Kreisvorsitzende Susanne Eisele, wenn dieser Besuch noch ein Stück dazu beitragen würde, die „Mauer in den Köpfen“ zu beseitigen. „Wir hoffen, dass viele Würzburger die Gelegenheit
nutzen werden, um neugierig auf unsere Gäste zuzugehen“, so Patrick Friedl, Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat der GRÜNEN.
Wer mit den Grünen aus Trutnov ins Gespräch kommen will, ist herzlich zum Infostand der Grünen am Samstag, 9. Mai, ab etwa 13.30 Uhr, am Marktplatz eingeladen.