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Grüne Hochschulgruppe Würzburg lädt ein zur Live-Übertragung der US-Wahlen

In der Nacht von Dienstag, den 4. November, auf Mittwoch ist es soweit: Die ganze Welt schaut gespannt auf die Entscheidung im Präsidentschaftswahlkampf in den USA. Wer darf sich künftig mit dem Titel “mächtigster Mann der Welt” schmücken? Barack Obama oder John McCain.
Und das Eintreffen der einzelnen Ergebnisse aus den Bundesstaaten nicht alleine schauen möchte, ist herzlich eingeladen dies gemeinsam mit der Grünen Hochschulgruppe auf einer Großleinwand zu verfolgen. Das Ganze findet am Dienstag ab 22 Uhr im Grünen Büro in der Textorstr. 14 statt. Für Popcorn ist gesorgt.
Näheres auf der Homepage der GHG.

27Okt

Aus schwarz und gelb wird dunkelgrau

Heute war die Wahl des neuen bayerischen Ministerpräsidenten. Horst Seehofer, bei dem sich Sepp Daxenberger vorkommt, als müsse er “Pudding an die Wand nageln”, darf sich nun an der Verwaltung des Stoiberschen Erbes versuchen. Mit der FDP als Koalitionspartner muss sich der Bayer auf wenig Neues einstellen. Die Freiheit der Raucher steht neuerdings wieder über der Gesundheit der Arbeitnehmer. Das, sowieso nicht verfassungskonforme, Versammlungsgesetz wird man überarbeiten. Das sozial selektierende dreigliedrige Schulsystem wird beibehalten. Die Einführung von “Gelenkklassen” soll alles besser machen. Studiengebühren werden trotz ihrer negativen Folgen beibehalten. Dafür wird immerhin der umstrittene Verwaltungskostenbeitrag abgeschafft. Den, von der FDP abgelehnten, Donau-Ausbau überlässt man nun einer Entscheidung der EU.
Aber immerhin dürfen gleichgeschlechtliche Partner bald in Standesämtern heiraten und sogar, oh Wunder, die Erneuerbaren Energien möchte man fördern. Aber die Verlängerung der AKW-Laufzeiten hat man sich auch zum Ziel gesetzt. Das ist ungefähr so albern wie der Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen mit dem gleichzeitigen Ziel die CO²-Emission um eine Tonne pro Kopf zu senken. Klimapolitik geht anders, liebe Koalition. Themen wie Armut, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne und sinkende Renten hat man völlig ausgeklammert.
Und wie hat Frau Leutheusser-Schnarrenberger so schön gesagt: Bayern werde „künftig etwas liberaler sein“. So ein kleines bisschen eben…
Spannend wird nun noch die Bildung des Kabinetts am kommenden Donnerstag. Mit drei von 17 Kabinettsmitgliedern und den “Schlüsselressorts” Wissenschaft und Wirtschaft wird die Politik in Bayern in den nächsten Jahren wohl kaum ein Schwarz mit gelbem Einfluss sondern eher die Mischfarbe: Ein dunkles, tristes Grau.

21Okt

Friedl zum Länderrat delegiert, Gauger in Parteirat gewählt

Erfolgreich verlief der Landesparteitag der bayerischen Grünen auch für zwei Würzburger. Kreisvorsitzender und Stadtrat Patrick Friedl wurde, als einer von zwei männlichen Vertretern, in den Länderrat delegiert.
Der Länderrat dient zwischen den Bundesversammlungen als eine Art „kleiner Parteitag“. Dort werden die Leitlinien der Bundespolitik festgelegt. „Im nächsten Jahr sind Bundestagswahlen, da will ich auch
auf Bundesebene grüne Inhalte mitgestalten“, so Friedl.
Matthias Gauger, der vor ein paar Wochen mit 15,6 Prozent in Würzburg den Einzug in den Landtag knapp verpasst hat, wurde als jüngster männlicher Vertreter in den bayerischen Parteirat gewählt. Der
12-köpfige Parteirat ist für zwei Jahre gewählt. Er beauftragt, berät und unterstützt den Landesvorstand und entwickelt, plant und beschließt gemeinsame politische Aktivitäten. „Ich will mithelfen die bayerischen Grünen in Zukunft noch weiter voranzubringen“, erklärt Gauger. In Würzburg habe man in den letzten Jahren bereits gezeigt, was möglich sei.
„Man sieht, dass unsere Arbeit und unsere starken Ergebnisse auch bayernweit nicht ohne Beachtung bleiben“, sind sich die Beiden einig.

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