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07Apr

Aktionskette gegen Atomkraft am Samstag in Würzburg

Aktion am Samstag, den 10. April 2010 um 11.00 Uhr; Start: Dominikanerplatz (vor Augustinerkirche):

Um ein Zeichen gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu setzen rufen mehrere Organisationen der Würzburger Klimaallianz darunter der Bund Naturschutz, Attac, Ökopax, Bündnis 90/ Die Grünen sowie der DGB in Zusammenarbeit mit Campact dazu auf am Samstag, den 10. April vom Dominikanerplatz ausgehend, eine Menschenkette zwischen zwei Attrappen von Atomkraftwerken zu bilden. Mit der Aktion wird für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel geworben. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland verlangt ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltschutzverbänden, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen und Parteien von der Bundesregierung, auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verzichten und rasch aus der Risikotechnologie auszusteigen.
Start der Auftakt-Aktion am 10. April ist um 11 Uhr am Dominikanerplatz.
Die Aktion wird von einem breiten Bündnis ökologieorientierter lokaler Organisationen, Aktiven des Kampagnennetzwerks Campact und engagierten Einzelpersonen organisiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Zudem können sie Tickets für den Sonderzug für die Fahrt zur großen Aktions- und Menschenkette am 24. April erwerben. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen zwischen 59 und 79 Euro. Tickets können zudem online über http://www.campact.de/atom2/kette/anfahrt gebucht werden.

09Okt

Würzburger Grüne zufrieden mit ihrem Wahlkampf und Ergebnis

Auf ihrer ersten Mitgliederversammlung nach der Bundestagswahl zeigten sich die Würzburger Grünen sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis und ihrem Wahlkampf. Mit 17,8% der Zweitstimmen erreichte man in der Stadt Würzburg bayernweit das beste Ergebnis aller kreisfreien Städte und legte mit 3,4% deutlich über dem Bundesschnitt zu. Und Patrick Friedl machte bei den Erststimmen in der Stadt gar einen Sprung um über 5% auf herausragende 16,3%.

Der Kreisvorsitzende Patrick Friedl dazu: „Wir haben in Würzburg wieder einmal einen hervorragenden und sehr engagierten Wahlkampf geführt.“. Gerade aufgrund der geringen personellen Ausstattung sei stark auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. „Ohne die vielen helfenden Hände, die Tag und Nacht beim plakatieren geholfen haben und unsere Infostände besetzt haben, hätten wir dieses Ergebnis nie erreichen können“, so der Wahlkampfkoordinator Matthias Rögele. Ganz herzlich bedanke man sich auch bei den Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen und die Bestätigung für die Grüne Politik in der Stadt Würzburg.

Und auch wenn es bis zum nächsten Wahlkampf für die Würzburger Grünen wohl noch einige Zeit dauern wird, ist man doch nicht ohne Aufgabe. So startet am 19. November die Eintragungsfrist für das bayernweite Volksbegehren für den Nichtraucherschutz. „Die Gesundheit der Nichtraucher, der Familien in Festzelten, Gaststätten und Kneipen sowie der vielen Bedienungen muss an erster Stelle stehen“, so die Besitzerin im Kreisvorstand Katharina Günther. Die Würzburger Grünen unterstützen das Begehren.

Nach der Wahlanalyse stand noch die Wahl der Delegierten zu Bundes- und Landesparteitag der Grünen auf der Tagesordnung. Zur Bundesversammlung wurden Katharina Günther und Matthias Gauger delegiert. Für die Landesversammlung Katharina Günther, Patrick Friedl, Matthias Gauger, Michael Gerr und Matthias Rögele.

11Aug

Dr. Merkels gesammeltes Schweigen

An dieser offenen und ehrlichen Pressemitteilung habe ich mich heute erfreut:

Zum Wahlkampf von Schwarz-Gelb erklärt Jürgen Trittin, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 11.8.09:

Gerüchten zufolge ist die Kanzlerin aus dem Urlaub zurück. Debatten über Land, Klima, Krise und lästige politische Inhalte verweigert sie sich aber konsequent. Aus gutem Grund.

Union und FDP wissen, warum sie den Wählern lieber nicht sagen, was sie vorhaben: Schwarz-Gelb will mitten in der Krise die Steuern für Gutverdienende senken und umfassende Sozialkürzungen angehen.
Schwarz-Gelb will Gesundheit und Bildung weiter privatisieren.
Schwarz-Gelb will Klimaschutz an die Lobbys verkaufen und wieder in die Atomkraft einsteigen. Eine Regierung Merkel-Westerwelle würde sozialen und ökologischen Rückschritt bedeuten genauso wie nachholende neoliberale Reformen. Weil es dafür in Deutschland keine Mehrheit gibt, muss Merkel zu den Inhalten schweigen.

Derweil tobt ein vorauseilender Koalitionskrach zwischen Schwarz und Gelb. Das ist arrogant und peinlich. Union und FDP verlangen
Treueschwüre voneinander und streiten im Hintergrund bereits über Ministerien und Ressorts. Nur einer steht staunend daneben und bleibt außen vor: der Wähler.

Ob Frau Merkel wirklich noch irgendwann in den Wahlkampf einsteigt? Lassen wir uns überraschen.

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